DEKRA und Motorsport – Ein jahrzehntelanges Engagement mit Schwerpunkt auf der Steigerung der aktiven und passiven Sicherheit

FIA Mitgliedschaft

DEKRA Mitarbeiter werden permanente Mitglieder in FIA Gremien (Fédération Internationale d‘Automobile) und ONS- (Oberste Nationale Sportkommission).

1965

Zulassungen

Speziell geschulte Techniker und Ingenieure von DEKRA damals im Auftrag der ONS und später des DMSB stellen so genannte ONS/DMSB Wagenpässe, die motorsportrechtlichen Zulassungsdokumente für Rennfahrzeuge, aus.

1968

DEKRA steigt in die DTM ein

Damals waren DEKRA Mitarbeiter noch im Auftrag des Motorsportverbands ONS (Oberste nationale Sportkommission und Vorgängerorganisation des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund)) im Einsatz. Heute sind die Technischen Kommissare von DEKRA im Besitz einer Lizenz des DMSB, der die Motorsportsporthoheit der DTM inne hat. Das DEKRA Logo ist auf den Startnummern zu sehen (bis 1996).

1989

Business as unusual

Unterschiedliche Motor- (Saug- und Turbomotoren) und Antriebskonzepte (Front-, Heck- und Allradantrieb) sowie wechselnde Veranstaltungsformate (Anzahl der Rennen pro Veranstaltung) machten die Arbeit der Reglementhüter schon damals nicht einfach.

1989-1996

UK

Erste Gastspiele in Großbritannien.

1993/94

International

Der Schritt in die Internationalität als ITC (International Touring Car Series) mit Rennen in Italien, Finnland, Großbritannien, Portugal und Frankreich.

1995

Fachausschuss

DEKRA Mitarbeiter werden Teil des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) Fachausschusses.

1997

Vorübergehendes Aus

Vorübergehendes Aus für die DTM nach Ausstieg von Herstellern wegen zu hoher Kosten. Die Macher der DTM haben immer an die Serie geglaubt. Es folgte eine Phase der Erneuerung mit den Zielen Kostenreduktion, Chancengleichheit und spektakulär aussehende Tourenwagen. Ein neues Technisches Reglement wurde ausgearbeitet.

Ende der 1990er Jahre

Comeback im Jahr 2000

In diesem Jahr war die DTM auch zum ersten Mal auf dem DEKRA Lausitzring (ehemals EuroSpeedway Lausitz) unterwegs. Einführung der so genannten Sitzkiste (Kohlefaserstruktur rund um den Fahrer), die den Schalensitz früherer Jahre ersetzt, ine beachtliche Steigerung in Sachen passiver Sicherheit.

2000

Offizieller Partner

DEKRA wird „Offizieller technischer Partner der DTM“ und ist, wie in den Jahren 1989 bis 1996, wieder auf der Startnummer der Fahrzeuge sichtbar vertreten.

2003

Sportwagen

Nach dem von da an gültigen Reglement müssen die Tourenwagen nur noch äußere Merkmale mit den Autos der Serienproduktion gemeinsam haben. Technisch sind DTM-Autos somit Sportwagen-Prototypen mit aufgesetzter Tourenwagen-Karosserie.

2004

Messarm

DEKRA führt den Messarm ein (höhere Präzision, schnellere Vermessung der gesamten Außenhaut)

2010

3D-Scanner

Zur Überprüfung dünnwandiger Karosseriekomponenten wird im Jahr 2011 ein 3D-Scanner erworben und in den Messprozess der technischen Abnahme integriert.

2011

Neues Sicherheitskonzept

DEKRA übernimmt die komplette operative Umsetzung der Technischen Abnahme der DTM und ist seither bei jedem Rennen mit sechs DEKRA Mitarbeitern im Einsatz. Neues technisches Reglement mit komplett überarbeitetem Sicherheitskonzept: Monocoque als zentrales Sicherheitselement mit Front-, Heck und auch Seitencrashelementen. Alle statischen und dynamischen Tests für Entwicklung und Homologation werden bei DEKRA im DATC oder CTC durchgeführt.

2012

Stoßdämpfer

DEKRA beschafft Stoßdämpferprüfstand.

2013

Auflieger

Letzte Ausbaustufe des stetig gesteigerten Engagements von DEKRA: Der DEKRA Auflieger für die Technische Abnahme - Konferenzraum, Büro der Technischen Kommissare und des Technischen Delegierten des DMSB, sowie Transportmittel der gesamten Ausrüstung der Technischen Abnahmen in einem.

2014

Augmented Reality

DEKRA setzt erstmals auf Augmented Reality und damit auf zukunftsweisende Technologien, um die eigenen Abläufe zu perfektionieren.

2018

30 Jahre DEKRA und DTM

Seit 30 Jahren sind die DEKRA Experten bei der DTM für Sicherheit und Chancengleichheit im Einsatz.
Technische Neuerungen:

  • Neuer 4-Zylinder-Turbomotor mit ca. 610 PS, ermöglicht Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 300 km/h.
  • verbauter Fuel-Flow-Restriktor limitiert die Kraftstoffzufuhr und realisiert über einen Bypass ein Push-to-Pass-System – packende Duelle und spannende Überholmanöver sind daher vorprogrammiert.
  • Deutliche Verbreiterung des Heckflügels (in Anlehnung an die Fahrzeuge der japanischen Super GT-Serie) welcher zusätzlich über eine DRS-Funktion verfügt.
  • Kontinuierliche Erhöhung der Einheitsbauteile auf mehr als 100 Teile (Reduktion der Entwicklungs- und Materialkosten).
  • Einführung eines einheitlichen Feuerlöschsystems nach neuestem FIA-Standard.

    2019