Vita Nico Hülkenberg

Er gilt als einer der besten deutschen Rennfahrer der Gegenwart und hat mit seinem Le Mans-Triumph 2015 für eine faustdicke Sensation gesorgt. In seiner zweiten Saison mit dem Renault-Werksteam greift Nico Hülkenberg in der Formel 1 nach seinem ersten Grand-Prix-Sieg und nach seinem ganz großen Ziel, dem Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft. DEKRA steht dem 1987 in Emmerich am Rhein geborenen Deutschen auch in dieser Saison als bewährter Partner zur Seite und drückt Nico die Daumen.

2018
Erneut startet Nico für das Team Renault Sport F1 in der Motorsport-Königsklasse Formel 1. Als Fahrzeug steht ihm der brandneue R.S. 18 zur Verfügung, mit Carlos Sainz hat er zudem einen schnellen Teamkollegen an seiner Seite. Und die Mission ist klar: mit Renault ins vordere Mittelfeld vorzurücken und den Anschluss zur Spitze herzustellen.

2017
Nico stellte sich 2017 einer neuen Herausforderung und wechselte zum neuen Renault-Werksteam, das im Jahr zuvor zur Formel 1 gestoßen war. Er entwickelte sich dort rasch zum Führungsfahrer und bescherte dem Team im dritten Rennen in Bahrain als Neunter die ersten Saisonpunkte. Im gelben R.S. 17 wurde Nico seinem Ruf als hervorragender Qualifier mehr als gerecht und startete in zwölf von 20 Rennen aus den Top 10. Sowohl in Spanien als auch in Großbritannien, Belgien und Abu Dhabi klassierte er sich als Sechster und holte im Alleingang fast alle Punkte des Teams für Rang sechs in der Konstrukteurswertung. Nico selbst erzielte mit 43 Punkten zum dritten Mal in seiner Karriere den zehnten Gesamtrang.

2016
In seinem letzten Jahr für Sahara Force India erwies sich Nico einmal mehr als Muster an Konstanz: In 14 von 21 Rennen sah er die Zielflagge in den Top 10 und trug so maßgeblich zum vierten Platz seines Teams in der Konstrukteurswertung bei. Den VJM09-Mercedes steuerte Nico zu Position sechs in Monte Carlo und in Spa-Francorchamps sogar zu Platz vier, um am Jahresende mit insgesamt 72 Punkten den neunten WM-Rang zu belegen.

2015
Die Saison 2015 begann für Nico in der Formel 1 eher durchwachsen: Nach Platz sieben zum Auftakt in Australien punktete er fünf Rennen in Folge nicht, fand dann aber zurück in die Erfolgsspur und erzielte acht Top-10-Positionen in zwölf Grands Prix für Force India. Mit dem VJM08-Mercedes gelangen ihm in Österreich, Japan und Brasilien sechste Plätze als Saisonbestleistungen. All dies ergab insgesamt 58 WM-Punkte und Rang zehn in der Formel 1-Fahrerwertung. Umso besser lief es im Sportwagen: Nico startete 2015 für Porsche bei ausgewählten Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und bei den 24 Stunden von Le Mans in der Königsklasse LMP1. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Earl Bamber und Nick Tandy schaffte Nico bei seinem ersten Le Mans-Einsatz die Sensation: Sieg nach 395 Runden auf dem Circuit de la Sarthe! Für diesen Meilenstein wurde Nico zum „ADAC-Motorsportler des Jahres“ gewählt.

2014
Mit einem neuen Dreijahresvertrag in der Tasche kehrte Nico 2014 zu Sahara Force India zurück. Der Wechsel erwies sich als goldrichtig für ihn: Nico fuhr in den ersten zehn Rennen stets in die Punkteränge und lag nach fünften Plätzen in Bahrain, Monaco und Kanada im VJM07-Mercedes zeitweise sogar an dritter Stelle der Fahrerwertung. Nur vier Mal in 19 Saisonrennen wurde er nicht in den Top 10 gewertet. Diese Konstanz brachte ihm insgesamt 96 WM-Punkte und Gesamtrang neun ein.

2013
Nico wagte 2013 einen sportlichen Neuanfang und schloss sich dem Sauber-F1-Team an. Nach einem technischen Defekt an seinem C32-Ferrari beim Auftaktrennen in Australien sicherte er sich beim zweiten WM-Lauf in Malaysia als Achter die ersten Zähler in neuen Farben. Nico punktete in zehn von 19 Rennen, wobei er in Südkorea mit Platz vier seine persönliche Bestleistung einstellte. Sein Speed lohnte sich auch für die Gesamtwertung: Mit 51 Punkten drang Nico zum ersten Mal in seiner Karriere als Zehnter in die Top 10 der Fahrer-WM vor. Dennoch trennten sich die Wege von Fahrer und Team am Jahresende.

2011-2012
Im Jahr 2011 wechselte Nico als Testpilot zu Sahara Force India. Er unterschrieb einen mehrjährigen Vertrag und absolvierte zunächst nur Tests und Freitagstrainings für sein neues Team. 2012 kehrte Nico als Stammfahrer in die erste Reihe zurück und überzeugte im VJM05-Mercedes auf Anhieb: Mit Platz neun in Malaysia holte er gleich im zweiten Rennen Punkte. Der Höhepunkt seiner Saison war der ausgezeichnete vierte Platz beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps. Wenig später drehte er auf dem Stadtkurs in Singapur erstmals die schnellste Rennrunde und sammelte im Grand Prix von Brasilien seine ersten Führungsrunden in der Formel 1. Mit 63 Punkten aus 20 Rennen kam er auf Platz elf der Fahrerwertung.

2010
Nach zwei Jahren als Testpilot stieg Nico in der Saison 2010 zum Stammfahrer bei AT&T Williams auf. Schon sein drittes Formel 1-Rennen in Malaysia beendete er als Zehnter in den Punkten. Im FW32-Cosworth erzielte Nico insgesamt 22 Punkte und mit Platz sechs in Ungarn seine persönliche Bestleistung. Das größte Ausrufezeichen aber setzte er im Qualifying zum Grand Prix von Brasilien unter Mischbedingungen: Auf abtrocknender Strecke nahm Nico der Konkurrenz über eine Sekunde ab und fuhr so erstmals auf die Pole-Position. In der Fahrerwertung belegte er Rang 14.

Karriere vor der Formel 1
Nico wählte den klassischen Einstieg in den Motorsport und verdiente sich im Kart ab 1997 seine ersten Sporen. 2002 gewann er im Alter von nur 15 Jahren den Titel in der Deutschen Kart-Juniorenmeisterschaft (DKJM), in der darauf folgenden Saison setzte er sich auch in der Deutschen Kart-Meisterschaft (DKM) durch.

Den Umstieg vom Kart in den Rennwagen meisterte Nico in der Saison 2005 mit Bravour: Mit acht Siegen in 20 Läufen zur deutschen Formel BMW krönte er sich gleich in seinem Debütjahr zum Meister und löste damit Sebastian Vettel als Titelträger ab. Auch im Formel 3-Auto fuhr Nico von Anfang an auf der Überholspur: Bereits beim Auftakt zum deutschen Formel 3-Cup 2006 stand er auf der Pole-Position, im vierten Rennen folgte der erste Sieg, am Jahresende der fünfte Platz.

Für Aufsehen sorgte Nico 2006/2007 in der Nationenmeisterschaft A1GP, die mit 500-PS-Einheitsautos ausgetragen wurde. Schon am ersten Rennwochenende trug er sich für Team Deutschland in die Siegerliste ein und gewann auf dem Weg zum überlegenen Meistertitel in der hart umkämpften Rennserie sogar sechs Läufe in Folge.

2007 mischte Nico mit vier Siegen in 20 Rennen als bester Neuling die Formel 3-Euroserie auf und erkämpfte sich den dritten Gesamtrang. Ein Jahr später gab es kein Halten mehr: Nico dominierte die Meisterschaft 2008 mit sieben Siegen in 20 Rennen und wurde am Jahresende als Testfahrer bei Formel 1-Team AT&T Williams unter Vertrag genommen.

Parallel zu seinen Testeinsätzen für AT&T Williams startete Nico 2009 in der GP2, der höchsten Nachwuchsklasse im Formelsport. Wieder glückte der Umstieg perfekt: Beim Stadtrennen in Monte Carlo eroberte Nico seinen ersten Podestplatz, ehe er am Nürburgring gleich beide Läufe gewann. Mit drei weiteren Siegen fuhr er in seinem ersten Jahr in der Rennserie zum Titel. Damit hatte er sein Ticket für einen Stammplatz in der Formel 1 gelöst.


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